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Wirtschaft · Veröffentlicht

Euroraum: Geldmengenwachstum M3 bleibt im September bei 3,5 %

Die Europäische Zentralbank teilte mit, das Wachstum der weiten Geldmenge sei unverändert geblieben, während sich M1 auf 2,7 % verlangsamte und das Kreditwachstum an Haushalte und Unternehmen stabil blieb.

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Die weite Geldmenge im Euroraum wuchs im September 2026 mit einer Jahresrate von 3,5 %, im gleichen Tempo wie im August, wie die Europäische Zentralbank am 27. Oktober mitteilte. Auch im Dreimonatsdurchschnitt bis September lag das Wachstum des Aggregats M3 bei 3,5 %.

Die engste Abgrenzung verlangsamte sich. Das jährliche Wachstum von M1, das den Bargeldumlauf und die täglich fälligen Einlagen umfasst, ging von 2,9 % im August auf 2,7 % zurück. Sein Beitrag zum M3-Wachstum sank von 1,9 auf 1,7 Prozentpunkte.

Andere Bestandteile der Geldmenge legten zu. Kurzfristige Einlagen außer täglich fälligen Einlagen wuchsen um 4,6 % nach 4,1 % und trugen 1,3 Prozentpunkte bei. Marktfähige Instrumente stiegen um 7,1 % gegenüber 6,6 % im Vormonat und steuerten 0,5 Prozentpunkte bei.

Nach Haltern betrachtet wuchsen die Einlagen nichtfinanzieller Kapitalgesellschaften schneller, nämlich um 5,3 % gegenüber 4,7 % im August. Das Wachstum der Einlagen privater Haushalte sank leicht von 2,4 % auf 2,3 %. Die Einlagen von Investmentfonds ohne Geldmarktfonds wuchsen nur um 0,2 % und damit deutlich weniger als die 1,7 % im Vormonat.

Die Kreditvergabe blieb stabil. Die bereinigten Kredite an private Haushalte wuchsen um 3,1 % und die bereinigten Kredite an nichtfinanzielle Kapitalgesellschaften um 4,2 %, beide unverändert gegenüber August. Die bereinigten Kredite an den privaten Sektor insgesamt, die Kreditübertragungen und das fiktive Cash-Pooling berücksichtigen, stiegen um 4,3 %, ebenfalls unverändert.

Unter den Gegenposten von M3 trugen die Forderungen an den privaten Sektor wie im Vormonat 3,4 Prozentpunkte bei, während die Nettoforderungen gegenüber dem Ausland 2,4 Prozentpunkte beisteuerten, nach 2,5. Die Forderungen an den Staat verringerten die Geldmenge um 0,2 Prozentpunkte und die längerfristigen Verbindlichkeiten um 1,8 Prozentpunkte.

Die gesamten Forderungen an Ansässige im Euroraum wuchsen unverändert um 2,4 %. Die Forderungen an den Staat sanken im Jahresvergleich um 0,4 %, nach einem Rückgang von 0,6 % im August, und die Forderungen an den privaten Sektor stiegen um 3,6 %.

Die Zentralbank erklärte, dass die Zahlen, sofern nicht anders angegeben, um Saison- und Monatsendeffekte bereinigt sind.

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