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Niederlande: Erzeugerpreise im verarbeitenden Gewerbe im September 8.3 % über Vorjahr

Die Erzeugerpreise für in den Niederlanden hergestellte Produkte lagen im September 2026 um 8.3 Prozent höher als ein Jahr zuvor, nach 6.9 Prozent im August, wie das niederländische Statistikamt mitteilte.

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Die Erzeugerpreise für in den Niederlanden hergestellte Produkte lagen im September 2026 um 8.3 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das niederländische Statistikamt mitteilte. Im August hatte der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 6.9 Prozent betragen.

Gegenüber August stiegen die Erzeugerpreise im September um 1.3 Prozent. Die Preise auf den Exportmärkten lagen 1.7 Prozent über dem Vormonat, die Preise auf dem Inlandsmarkt 0.9 Prozent. Der Erzeugerpreisindex (2021 = 100) lag im September bei 128.9 nach 127.2 im August.

Nach Angaben des Statistikamts folgen die Erzeugerpreise in der Regel dem Rohölpreis. Im September 2026 kostete ein Barrel Rohöl fast 87 Euro, 53 Prozent mehr als im Vorjahr. Im August 2026 lag der Durchschnittspreis für ein Barrel der Nordseesorte Brent bei über 76 Euro. Das Amt führte den Anstieg der Ölpreise seit März auf die geopolitische Lage im Nahen Osten zurück.

Die Preise für Erdölerzeugnisse lagen im September um 75.4 Prozent höher als ein Jahr zuvor, nach einem Anstieg von 59.7 Prozent im August. Auch die Erzeugerpreise in der chemischen Industrie folgen tendenziell dem Rohölpreis, oft mit Verzögerung, so das Amt. Die Erzeugerpreise für chemische Erzeugnisse lagen im September 2026 um 14.9 Prozent über dem Vorjahresniveau.

In den übrigen vom Amt aufgeführten Branchen betrugen die Veränderungen gegenüber dem Vorjahr im September 9.1 Prozent bei Gummi und Kunststoff, 4.5 Prozent bei Metallerzeugnissen, 1.2 Prozent bei Maschinen und 0.7 Prozent bei Elektronik. Die Preise für Autos lagen 0.4 Prozent unter dem Vorjahresniveau, die Preise für Nahrungsmittel 4.1 Prozent.

Laut den Zeitreihen des Amts betrug die Veränderung der Erzeugerpreise gegenüber dem Vorjahr im Juni 2026 4.3 Prozent und im Juli 5.2 Prozent. Im Januar und Februar 2026 lagen die Erzeugerpreise mit minus 2.5 Prozent bzw. minus 2.4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres, bevor die Veränderung im März mit 1.4 Prozent ins Positive drehte.

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