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Niederländische Wirtschaft wuchs im dritten Quartal laut erster Schätzung um 0.6%

Das niederländische Statistikamt teilte mit, das BIP sei gegenüber dem zweiten Quartal um 0.6% und im Jahresvergleich um 2.1% gestiegen; Exporte und Konsum legten zu, das verarbeitende Gewerbe leistete den größten Beitrag.

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Die niederländische Wirtschaft ist im dritten Quartal 2026 gegenüber dem Vorquartal um 0.6 Prozent gewachsen, wie das niederländische Statistikamt in seiner ersten Schätzung mitteilte. Im Jahresvergleich lag das BIP um 2.1 Prozent höher.

Bei den Quartalszahlen handelt es sich um preisbereinigte Volumenangaben, die für den Vergleich mit dem Vorquartal saisonbereinigt sind.

Die Exporte stiegen gegenüber dem zweiten Quartal um 0.5 Prozent, angeführt insbesondere von Maschinen und Transportmitteln. Die Importe von Waren und Dienstleistungen wuchsen langsamer, sodass sich die Handelsbilanz erhöhte.

Der Konsum der privaten Haushalte stieg um 0.4 Prozent, wobei mehr für Lebensmittel und Bekleidung ausgegeben wurde. Auch der Staatskonsum stieg um 0.4 Prozent, da der Staat insbesondere mehr für das Gesundheitswesen und die Gehälter von Beamten ausgab. Die Investitionen sanken um 0.1 Prozent, da weniger Flugzeuge importiert wurden als im Vorquartal.

Nach Wirtschaftszweigen wuchs die Wertschöpfung im Bergbau und in der Gewinnung von Steinen und Erden mit 6.9 Prozent am stärksten. Das verarbeitende Gewerbe wuchs mit 2.7 Prozent langsamer, leistete aufgrund seiner wirtschaftlichen Bedeutung aber dennoch den größten Beitrag zum Wachstum im dritten Quartal, wobei der Maschinenbau deutlich zulegte. Die Wertschöpfung in Handel, Gastgewerbe sowie Verkehr und Lagerei sank um 0.3 Prozent, das Baugewerbe wuchs um 0.1 Prozent.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2025 trugen der Konsum der privaten Haushalte und die Handelsbilanz am meisten zum Wachstum bei. Der Staatskonsum lag im Jahresvergleich um 2.0 Prozent und der Konsum der privaten Haushalte um 1.8 Prozent höher. Die Investitionen stiegen um 0.8 Prozent. Die Exporte stiegen um 2.7 Prozent, während die Importe wertmäßig um 2.2 Prozent zunahmen. Das verarbeitende Gewerbe sowie Handel, Gastgewerbe, Verkehr und Lagerei leisteten den größten Beitrag zum Wachstum im Jahresvergleich.

Das Statistikamt veröffentlicht die erste Schätzung 30 Tage nach Quartalsende auf Grundlage der zu diesem Zeitpunkt verfügbaren Informationen und rechnet neu, sobald neue Daten erhoben werden. Im Fünfjahreszeitraum 2021-2025 betrug die Differenz zwischen endgültiger und erster Schätzung absolut durchschnittlich 0.2 Prozentpunkte, bei einer Spanne von -0.4 bis +0.7 Prozentpunkten. Mit jeder neuen Schätzung aktualisiert das Amt auch die saisonbereinigten Zahlen früherer Quartale: Das Wachstum im zweiten Quartal 2026 wurde von 0.6 auf 0.7 Prozent korrigiert. Die zweite Schätzung für das dritte Quartal erscheint am Donnerstag, dem 24. Dezember.

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